Leckeres genießen, gesund essen und gleichzeitig zum Klimaschutz beitragen – mit Vollwertkost lässt sich Genuss und Verantwortung im Alltag verbinden. Sieben einfache Grundsätze zeigen, wie wir mit Vollwertkost der Natur, dem Klima und auch uns selbst viel Gutes tun können.
Steigende Preise für Lebensmittel haben die Debatte um faire Erzeugerpreise in die Öffentlichkeit getragen. Welchen Handlungsbedarf es gibt und warum bisherige Regulierungen nicht ausreichen, um Bäuer:innen eine existenzsichernde Entlohnung zu sichern, lässt sich am Beispiel der Lieferketten Kaffee und Milch gut veranschaulichen.
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Kaffee begeistert nicht nur mit seinem unverwechselbaren Aroma, sondern auch durch die Vielfalt der Zubereitungsmöglichkeiten. Das beliebteste Heißgetränk Deutschlands ist kulturelles Erbe vieler Länder. Die Nachfrage steigt, auch nach fair gehandeltem Kaffee.
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Pfeffernüsse, Pfefferkäse, Pfeffersoße oder Pfeffervinaigrette – mit seinen vielfältigen Einsatzmöglichkeiten und Sortenreichtum ist Pfeffer aus der Küche nicht wegzudenken.
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Unser derzeitiges Ernährungssystem ist auf vielen Ebenen weder nachhaltig noch fair – weder zu den Kleinbäuer:innen noch zu unserer Mitwelt. Aber es gibt Möglichkeiten, um dies zu ändern – für uns als Verbraucher:innen, vor allem aber sind politische Hebel nötig.
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Schon seit Anfang Oktober stehen Schoko-Nikoläuse wieder in jedem Supermarkt. Besonders zur Weihnachtszeit lassen wir uns besonders viel Schokolade schmecken. Für fairen und nachhaltigen Genuss kommt es auf bewusstes Einkaufen an.
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Alle Menschen auf nachhaltige Weise mit ausreichend Nahrung zu versorgen, ist eine große Herausforderung. Die Vollwert-Ernährung weist hier bereits seit über 40 Jahren einen zukunftsfähigen Weg. Die Forschung der letzten Jahre hat immer tiefer gehende Erkenntnisse hervorgebracht, die die Empfehlungen der Vollwert-Ernährung mehr als bestätigen.
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In Südafrika werden die Menschen, die Trauben und Wein für deutsche Supermärkte produzieren, noch immer ausgebeutet. Die Handelsketten und die Politik müssen etwas dagegen tun.
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Konsumenten können über ihr Einkaufsverhalten Druck auf Unternehmen ausüben. Doch nur wenn es mit Kampagnen und politischen Forderungen verknüpft wird, kommt es zu echten Veränderungen. Es ist und bleibt Verantwortung der Politik, Standards für alle zu definieren.
Das Heft macht die Zusammenhänge zwischen unseren Konsumgewohnheiten und deren sozialen, ökologischen und wirtschaftlichen Folgen deutlich. Dabei bleibt es nicht bei grauer Theorie. Vielmehr zeigen verschiedene Beiträge auf, wie sich durch unser Handeln JETZT die Verhältnisse verbessern lassen: Sei es durch Urban Gardening, Initiativen für Collaborative Consumption oder einen nachhaltigen Ernährungsstil.
Wenn schmuddeliges Winterwetter trübe Stimmung verbreitet, bringen getrocknete Ananasstücke oder honigsüße Datteln Sonnenaroma auf die Zunge. Das leckere Trockenobst bietet geballte Nährstoffe und sorgt für natürliche Süße in Obstsalat, Weihnachtsgebäck und Konfekt.
LOHAS sind konsumfreudige Menschen, die beim Kauf auf umweltfreundliche und sozialverträgliche Produkte achten. Anders als bei den so genannten "Ökos" stehen bei ihnen aber Genuss und Lust am Konsum im Vordergrund. Deshalb werden auch kritische Stimmen gegen die neue Verbrauchergruppe laut.
Bewusste Verbraucher greifen zu Bioprodukten, um die ökologische Landwirtschaft zu unterstützen und möglichst unbelastete Lebensmittel zu bekommen. Aber ist Bioware eigentlich fair gehandelt? Und gibt es für faire Produkte ökologische Kriterien?
Verschmutzte Flüsse,Schadstoffe in Lebensmitteln, Kinderarbeit und ausgebeutete Plantagenarbeiter - meist fühlen wir uns diesen Problemen machtlos ausgeliefert. Doch mit einer gezielten Lebensmittelauswahl kann jeder etwas für eine lebenswerte Zukunft tun.
Der Einzelhandel wird von einer immer kleiner werdenden Zahl von Supermarktketten dominiert. Das führt zu unfairen Machtverhältnissen. Die Folge: miserable Arbeitsbedingungen und Löhne für die Verkäuferinnen, Existenzbedrohung für Kleinbauern und Ausbeutung der Arbeiter in den Produktionsländern.